Kunststoff und Innovation

Was jeder über den Kreislauf von Kunststoffen wissen sollte

Das Konzept einer Kreislaufwirtschaft gilt für alles und jeden. Und obwohl Kunststoffe zu den Materialien mit den geringsten Auswirkungen auf unsere Umwelt gehören, gibt es noch Raum für Verbesserungen.

Was genau ist also unter Kreislauf zu verstehen? Einer der wichtigsten Teile der Kreislaufwirtschaft ist das Abfallmanagement und damit die Abfallhierarchie als Ganzes. Auch wenn es mehrere Variationen der Hierarchie gibt, die Kernaussage ist immer dieselbe: Wir müssen die Produktion neuer Dinge reduzieren und die Lebensdauer von Produkten erhöhen, indem wir sie so oft wie möglich wiederverwenden. Recycling, Kompostierung oder Energierückgewinnung folgt.

Abfallhierarchie: REDUCE – REUSE – RECYCLE – RECOVERY – DISPOSAL

Der europäische Grüne Deal ist nur einer von vielen rechtlichen Rahmen, der auf Umweltfragen abzielt. Der „Circular Economy Action Plan“ als Teil des „Green Deals“ setzt dabei die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in konkretere Ziele um. Drei mögliche `Actions‘, die sich daraus für die Verpackungsindustrie ableiten lassen, sind in der folgenden Grafik dargestellt.

 

Also, wie kommen wir dahin?

Jedes Anwendungsfeld und jedes Produkt hat spezifische Anforderungen. Um sie zu erfüllen brauchen wir eine Vielzahl an Materialien und Lösungen. Denn die vielen Maßnahmen, die ergriffen werden können um die Umweltauswirkungen eines Produkts zu verringern, haben nicht alle den gleichen positiven Effekt. Nur die Kombination aus Materialsubstitution, neu gestalteten Produkten und Second-Life-Lösungen hat das Potenzial, das Ziel einer Kreislaufwirtschaft zu erreichen.

 

Sofie Mangertseder

Circularity Associate


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